Rudower Heimatverein

Alt-Rudow 60

12355 Berlin

Chronik von Rudow 








 
1373

04. Juni Markgraf Otto sichert lt. Urkunde dem Gutsherrn Beteke Dyreken die Bruchwiese zwischen Rudow und Buckow zu. Nach Akten und Urkunde war die
Schreibweise des Ortsnamens verschieden: Rüd, Rudau, Rude, Rudawe, Rhudow, Rudow 


1597 - 1608

Vermutlich Erbauung des Hauses Prierosser Straße 48 durch   
Kurfürst Joachim Friedrich 


1624    

182 Einwohner leben im Dorfe


1671  

24. August, Siegesmund von Heidekamp erwirbt vom Großen Kurfürsten das
Dorfrecht

07. September,  Herr von Heidekamp erwirbt das Haus Prierosser Straße 48


1702  

22. Februar,  König Friedrich I. Kauft um 30.000 Taler Gut Rudow von Heidekamp ab


1801  

295 Einwohner leben in Rudow 


1853    

von Benda, Reg. Ass., erwirbt um 65.000 Taler das Rittergut Rudow (Prierosser Straße 59/63)


1856

591 Einwohner leben im Dorf Rudow 


1872

Kloster der Ursulinerinnen stand Neuköllner Straße 356


1880

01. April, im Gemeindehaus Köpenicker Straße wurde die 1. Postagentur für Rudow eröffnet 


1884

Bau der St. Joseph-Kapelle 


1888

Gründung des Turm- und Sportvereins Rudow 


1900

Eisenbahnstation wird Rudow durch die Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn 


1906

1700 Einwohner leben jetzt im Dorf, 

02. Juni,  Einweihung des Teltowkanal 


1913

01. Oktober,  Straßenbahn fährt eingleisig nach Rudow 


1933

12.000 Einwohner leben in Rudow 


1960

Gründung vom Schützenclub "Treff"


1963

im Dezember,  Eröffnung der Rudower Höhe (70,4 m)


1966

01. Oktober,  die Straßenbahn nach Rudow wird eingestellt 


1970

02. Januar,  Eröffnung der U-Bahn bis Zwickauer Damm 


1972

01. Juli,  Verlängerung der U-Bahn bis Rudow 


1973

01. Dezember,  die Umgehungsstraße (Neuköllner Straße) wird dem Verkehr übergeben 


1982

im November,  der Abmelkbetrieb Mendler zieht von Schöneberg nach Rudow 


1983

im Frühjahr,  Dörferblick (85,6m) wird der Öffentlichkeit übergeben 

Im Oktober,  Richtfest der Landhaussiedlung 


1984

im Oktober,  Richtfest der Pfarrsiedlung 


1987

04. März,  Gründung des Rudower Heimatvereins

25 Jahre Gropiusstadt 


1988

50 Jahre Rudower Wochenmarkt 

100 Jahre TSV Rudow 1888


1989

Mauerfall  - Grenzöffnung


1990

Umzug der Clay-Schule in ein "Ersatzgebäude" am Bildhauerweg.  Bis 1990 war
Die Clay-Schule in einen Schulgebäude an der Lipschitzallee untergebracht.  
Wegen baulicher Mängel musste die Schule verlagert werden. 


1991

Grenzöffnung von Rudow nach Lichtenrade 


1992

Grenzöffnung Neudecker Weg nach Altglienicke 


1993

Eröffnung der Michael-Ende-Schule    Grundschule  - Neurodermitis Straße 


1995

75 Jahre Groß-Berlin  - 17. Ausstellung Rudower Heimatverein 


1996

Auf den "Rudower Feldern" (RAS-Trapez, Gartenstadt) entsteht das                        Frauenviertel, mit rund 1700 Wohnungen. Alle 20 Straßen,  Plätze und Wege des neuen Quartiers  sind nach bekannten Frauen aus Politik,  Wissenschaft und Kultur benannt. 

75 Jahre Eigenheim- und Grundbesitzer Rudow e.V.


1997  

10 Jahre Rudower Heimatverein, Vereinbarung mit dem Heimatverein Pausa


1998

625 Jahre Rudow - Umzug mit allen Rudower Vereinen


1999

Rose-Oehmischen-Grundschule (Frauenviertel) wird eröffnet


2000

100 Jahre Neukölln Mittenwalder Eisenbahn Gesellschaft (NME) ehemals Rixdorf Neuköllner Eisenbahn Gesellschaft

100 Jahre Baubeginn Teltowkanal
der erste Spatenstich erfolgte am 22. Dezember 1900 in Babelsberg

Hannah-Arendt-Gymnasium (Frauenviertel) wird eröffnet


2001

Im Frühjahr 2001 endet der reguläre Schulbetrieb in der Alten Dorfschule, es beginnt ein neuer Abschnitt für das geschichtsträchtige Gebäude. Das Kulturamt wandelt das Haus in einen Kulturstandort im Süden Neuköllns um. Der Verein "Alte Dorfschule Rudow" fördert die lokale Kultur in Berlin-Rudow. 

Die Gropiusstadt wird als eigener Ortsteil aus Rudow ausgegliedert. Den Beschluss hierzu traf das zuständige Bezirksamt anlässlich des 40-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung der Siedlung.


2003

Eröffnung der neuen Massantebrücke

Der Rudower Heimatverein erhält die Räume im Anbau der - Alten Dorfschule - zur Nutzung mit Mietvertrag von Stadtrat Schimmang

Fertigstellung des Heizkraftwerk der Firma Harpen EKT (Energie und Kommunal-Technologie GMBH). Seit Mai 2003 versorgt das Kraftwerk die Gropiusstadt mit Wärme. 


2004

75 Jahre Fahrrad Berger in Rudow (jetzt "Radhaus")

100 Jahre Feuerwache Rudow


2005

125 Jahre Post in Rudow 

Der Abschnitt A 113  Bundesautobahn Späthstraße  - Adlershof wurde am 01. September durch Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe für den Verkehr freigegeben. 


2006

Beginn der Abrissarbeiten des alten Heizkraftwerk Berlin-Rudow


2007

20 Jahre  Rudower Heimatverein 


2008


Der Abschnitt  A113 Adlershof  - Landesgrenze wurde am 23. Mai  freigegeben 

Das Bezirksamt Neukölln  erlässt eine Erhaltungsverordnung für den  Ortskern Rudow 


2009

Der Landschaftspark Rudow  - Altglienicke wird eröffnet.  Er ist eine Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Bundesautobahn A 113 und verbindet die beiden Berliner Ortsteile Rudow (Neukölln) und Altglienicke (Treptow-Köpenick) miteinander. 


2010

50 Jahre Schützenverein Rudow 


2011

Restaurant "Zum alten Krug"  25 Jahre Pächter Johann Bernrieder 


2012

25 Jahre Rudower Heimatverein 

Grundsteinlegung Gemeindezentrum der ev. Kirche,  Richtfest Gemeindezentrum 

Restaurant "Zum alten Krug"   Neue Pächterin Jasmin Plantikow 


2013

20 Jahre Michael-Ende-Grundschule

Mit einen Festgottesdienst und einer Einweihungsfeier begeht die Evangelische Kirchengemeinde Rudow  am 29. September die Fertigstellung ihres neuen Gemeindezentrums in der Prierosser Straße 70 - 72.


2014

Auf dem Gelände der zukünftigen Clay-Schule am Neudecker Weg befand sich von 1941 bis 1945 das Zwangsarbeiterlager Rudow I - III. Nach ersten archäologischen Ausgrabungen zeigt sich,  dass es bisher keine vergleichbaren Funde in Berlin gegeben hat. 


2015

Es wurden Überreste einer germanischen Siedlung der Römischen Kaiserzeit bei den Ausgrabungen am Neudecker Weg gefunden.  So ließen sich alte Keramikscherben nachweisen die wohl aus der Zeit von 100 - 150 n. Chr. stammen.  Diese urgeschichtlichen Funde wurden von den Forschern als herausragend bezeichnet. 

Einwohner in Rudow am 31. 12. 2015
Insgesamt: 41 892
davon weiblich: 21 530
(1960: 614  /  1920: 1447)


2016

Abriss der maroden Seniorenfreizeitstätte 

Baubeginn der neuen Bibliothek in Alt-Rudow

Auf dem Grundstück des ehemaligen Gemeindezentrums der evangelischen Kirchengemeinde Rudow in der Köpenicker Straße 147 entsteht ein Neubauprojekt mit Reihenhäuser. 


2017

04. 03  Rudower Heimatverein 30 Jahre 

18. 07 Spatenstich für den Neubau der Seniorenfreizeitstätte in Alt-Rudow ist auf dem Gelände der "Alten Dorfschule ".


2018

März  Umzug der "Historischen landwirtschaftlichen Freilichtausstellung " vom Rudower Heimatverein e.V.  zum Milchhof Mendler. 

05. Juni   Richtfest des Neubaus der Seniorenfreizeitstätte,  Alt-Rudow 60